Ev. Kirchengemeinde

Syburg - Auf dem Höchsten

Die Losungen der

Hernhuter Brüdergemeine:

Amtshandlungen unserer Kirche

 

In besonderen, biografisch bedeutsamen Situationen - etwa bei der Geburt eines Kindes, bei der Hochzeit oder beim Tod eines Angehörigen - suchen Menschen nach Begleitung, nach Sinngebung und nach dem Zuspruch des Segens Gottes.

Für solche Situationen des Übergangs gibt es in der Kirche besondere gottesdienstliche Handlungen, die sogenannten Kasualien oder Amtshandlungen.

In der evangelischen Kirche sind dies die Taufe (zu ihr gehört das Patenamt), die Konfirmation, die Trauung und die Bestattung. Auch die Ordination und Einführung einer Pfarrerin oder eines Pfarrers sind Amtshandlungen für diesen besonderen Personenkreis.

Amtshandlungen sind öffentliche Gottesdienste und werden von Pfarrerinnen und Pfarrern nach einer vorgegebenen liturgischen Ordnung vollzogen. Daran, und auch an den rechtlichen Regelungen und Konsequenzen der Amtshandlungen, wird deutlich, dass die Pfarrer dabei "von Amts wegen" handeln, d. h. im Auftrag der Gesamtkirche. Dennoch steht bei diesen Gottesdiensten ("Kasualgottesdiensten") wie bei kaum einem anderen Gottesdienst neben der Verkündigung des Wortes Gottes die individuelle lebensgeschichtliche Situation der Menschen im Mittelpunkt, die diese Amtshandlung gewünscht haben.

 

Die Trauung

 

„Die Ehe ist Gottes Gabe, sie steht unter seinem Schutz und Segen.“

 

So heißt es am Anfang der „Trauordnung“ der Ev. Kirche von Westfalen.


Dieser Segen wird dem Ehepaar bei der Trauung in der Kirche mit auf den Weg gegeben. Außerdem geben die Eheleute sich gegenseitig das Trauversprechen.


Die Trauung kann im sonntäglichen Gottesdienst erfolgen, aber auch – und das ist heutzutage die Regel – in einem eigenen Gottesdienst an einem beliebigen Wochentag. Ausgenommen sind nur die Karwoche (Palmsonntag bis Karsamstag), der Buß- und Bettag, der Totensonntag und die ersten Feiertage der kirchlichen Hochfeste (Weihnachten, Ostern und Pfingsten).


Einen Termin zur Trauung besprechen Sie am besten mit dem zuständigen Pfarrer. Im Zweifelsfall können Sie im Gemeindebüro nachfragen, wer für Sie zuständig ist.


Bei einen Traugespräch gemeinsam mit dem Pfarrer werden dann der Ablauf und die sonstigen Fragen geklärt.
Voraussetzung der Trauung ist auf jeden Fall die standesamtliche Eheschließung. Außerdem muss ein Teil des Ehepaars Mitglied der Evangelischen Kirche sein.


Seit November 2019 werden bei der kirchlichen Trauung in der Ev. Kirche von Westfalen gemischtgeschlechtliche und gleichgeschlechtliche Ehepaare vollkommen gleichbehandelt.


Die Trauung wird im Kirchbuch der Gemeinde eingetragen.
 

 

Weitere Informationen:

Taufe und PatenamtKonfirmation - Trauung - Bestattung - Evangelisch werden

Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten der

Ev. Kirche von Westfalen.